Faszination Schwarzzelt – Die Black Tent Academy

BY IN Newsseite 3 COMMENTS

Auf internationalen Lagern wie dem Jamboree, sind die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht zu übersehen. Das liegt an den ungewöhnlichen schwarzen Zelten, die für andere Pfadfinder eine Attraktion sind. Denn die deutschen Pfadfinder sind meistens die einzigen, die nicht in normalen Campingzelten, sondern in Kohten und Jurten aus schwarzem Baumwollstoff schlafen.

Um auch Pfadfindern aus anderen Ländern die deutschen Schwarzzelte näher zu bringen, bietet das deutsche Kontingent im Rahmen des Programmmoduls „Culture“ die „Black Tent Academy“ an.

„Die Black Tent Academy ist ein Angebot an Pfadis aus aller Welt, die von den schwarzen Zelten fasziniert sind und wissenswertes über die typischen deutschen Pfadfinderzelte erfahren wollen.“  Beschreibt Maja Giese (39) vom Team, die Idee hinter dem Workshop.

IMG_1921

Deutsche Teilnehmer beim blinden Aufbauen einer Minikohte. Foto: Isabelle Gräfin von Bernstorff

In ausliegenden Fotoalben sehen die Teilnehmer was man aus den schwarzen Zeltplanen alles bauen kann. Getreu dem Motto „learning by doing“ üben die Pfadfinder dann selbst wie man eine Kohte knüpft und aufbaut.
Aber das Kohten-Aufbauen ist nicht nur für ausländische Pfadfinder eine echte Herausforderung: Die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer können in der Black Tent Academy versuchen, zu zweit mit verbundenen Augen eine Miniaturkohte aufzubauen.

Der Workshop ist gut besucht, pro Tag kommen rund 150 Teilnehmer. „Bei dem Ansturm kommt man ganz schön ins Schwitzen, aber es macht viel Spaß unsere Tradition weiterzugeben“ sagt Maja.

3 Comments

  1. Sadarji |

    Schöner Artikel, wir haben schon Kohten und Jurten nach Polen und Rumänien vermittelt. Aber die korrekte Schreibweise für Kohten ist nicht mit ‚th‘.
    Nix für ungut
    sadarji

    Antworten

So, what do you think ?