Science Modul – Wissenschaft, Natur und Technik

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Beim Science Modul drehte es sich um alles, was auch nur im weitesten Sinne mit (Natur-) Wissenschaft und Technik zu tun hat. Mehrere große Unternehmen wie Canon, Proctor & Gamble und Toyota hatten Infostände auf dem Gelände sowie viele Kontingente. Um den Stempel von diesem Modul zu bekommen, mussten mindestens 2 verschiedene Stationen besucht werden.

Es gibt im Prinzip zwei Arten von Ständen auf dem Gelände von Science – Infostände mit Tafeln über ein Thema oder Stationen, wo die Teilnehmer aktiv etwas ausprobiert haben. Auf dem Gelände trafen wir auf verschiedene Patrols von den Trupps „Es wa einmal“ und „Elwedtritsche“.

Beim kanadischen Kontingent wurden kleine fahrende Roboter mit einem Laptop programmiert, um bestimmte Bewegungsabläufe durchzuführen. Das japanische Kontingent hatte viele Stände, unter anderem zu Wasserverschwendung, erneuerbare Energien und mikrobiologische Brennstoffzellen vorbereitet. Das passte gut zu der Veranschaulichung der Amerikaner, viele Materialien in einem Auto stecken und wie schwierig teilweise die Gewinnung der benötigten Rohstoffe ist. Alle Teilnehmer sollten mitnehmen, dass sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und diese auch nicht Verschwenden sollen.

Aktiv wurde ein Patrol von der Unit Elwedritsche bei der Station Fische sezieren. Hier wurde unter Anleitung eine kleine getrocknete Sardine seziert und die einzelnen Teile auf ein Blatt geklebt. Die aufgeklebten Einzelteile konnten sie als Andenken mitnehmen. Falls man Lust hatte, konnte man auch eine Sardine essen – was auch prompt zwei aus dem Patrol gemacht haben.

Hanna, 17: „Also sezieren finde ich eh immer ganz cool und das Essen war jetzt auch nicht so schlimm. Die Konsistenz war hart und es hat salzig geschmeckt, aber die Überwindung davor war größer und es war nicht so eklig wie erwartet.“

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Sezieren einer Sardine, Fotograf: Simon Bräuer

Das britische Kontingent hatte eine ständig ausgebuchte Raktenabschussstation aufgebaut. Nachdem die Teilnehmer die Funktionsweise einer Rakete erklärt bekommen haben, konnten sie selber mit Hilfe von Flaschen, Wasser und Luftpumpen eine Rakete in die Luft schießen. Nicht immer hat dies reibungslos funktioniert und manch einer wurde nass – aber bei dieser Hitze war das eher willkommen als ein Problem.

Zum Abschluss konnte man als Andenken an der Canon Fotostation noch Foto mit seinem Patrol machen und dieses ausgedruckt erhalten. Nachdem vom angemeldeten Patrol nur 3 Personen bei ihrem Termin waren, sind wir kurzerhand mit eingesprungen 🙂

Es gab natürlich noch viel mehr zu entdecken, aber 3 Stunden haben leider nicht ausgereicht, um alles anzuschauen.

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Canon Fotostation, Foto: Canon Staff

Ein Nachtrag zu einem vorherigen Facebookpost noch, der Kontakt zur ISS vor ein paar Tagen fand vom JOTI/JOTA Zelt auf dem Science Gelände statt. Young Correspondents und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, siebeneinhalb Minuten fragen an die Astronauten auf der ISS zu stellen. Dieser kurze Kontakt bedurfte einer jahrelangen Vorbereitung, da natürlich nicht jeder so einfach mit der ISS funken darf. Dies ist nur in Ausnahmefällen und mit Genehmigung der NASA möglich, welche diese uns glücklicherweise erteilt hat.

 

 

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