Spaziergang im Weltall

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Soichi Noguchi hat die Erde schon oft verlassen. Als Astronaut verbrachte der japanische Pfadfinder bisher rund 177 Tage im All. Im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz, hatten einige Young Correspondents, die jungen Berichterstatter des Jamborees, die Möglichkeit, dem Raumfahrer Fragen zu stellen. 
Auch Stephan Albrecht vom Trupp Boandlkramer und Lisa Schäfer vom Trupp Loreley aus dem Deutschen Kontingent waren dabei.

Scouts are taking a selfie with an astronaut.

Deutsche und Österreichische Pfadfinder gemeinsam mit dem Astronauten. Foto: www.scout.org

Der Astronaut lacht viel und macht Witze als er die Pressevertreter begrüßt. Er nimmt sich Zeit um die Fragen der jungen Berichterstatter ausführlich zu beantworten.
 Die Young Correspondents möchten von ihm wissen, wie es sich anfühlt, wenn man zu Außeneinsätzen die Station verlässt, und was seine schönsten Erfahrungen im Weltraum waren: 
„Das war auf jeden Fall der Spacewalk (Spaziergang im All) in meinem Raumanzug“ schwärmt Noguchi. Einem Jungen aus Simbabwe erklärt der Astronaut, der schon zwei Mal auf der ISS war. Auf die Frage, ob ihm seine Erfahrungen bei den Pfadfindern als Astronaut geholfen haben, antwortet er „Bei den Pfadfindern lernt man richtiges Teamwork. Das ist unglaublich wichtig, denn im All lebt man in einer Gruppe mit Menschen aus aller Welt. Mit denen muss man über lange Zeit auf engem Raum klarkommen und gut zusammenarbeiten.“

Wenn Noguchi nicht im All ist, reist er als Botschafter der Pfadfinder in Japan und der Welt herum, bereitet sich auf seinen nächsten Raumflug vor, unterstützt seine Kollegen im All oder wertet Forschungsergebnisse aus. Für ihn geht mit dem Besuch auf dem Jamboree zudem ein Traum in Erfüllung, denn obwohl er seit mehr als 40 Jahren Pfadfinder ist, konnte er noch nie an einem Weltpfadfindertreffen teilnehmen.

P.S.: Die Chinesische Mauer sieht man von der ISS aus dem All übrigens leider nicht.

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