Abschied mit einem Knall – Closing Ceremony des Jamborees 2015

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Ein letztes Mal strömen am Abend des 07. August 34.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in die große Arena vom 23. World Scout Jamboree in Kirara-Hama, Yamaguchi. Nach zwölf Tagen ging mit der Abschlussfeier das Weltpfadfindertreffen in Japan offiziell zu Ende.

Noch einmal wurden die Flaggen aller Teilnehmerländer feierlich auf die Bühne getragen. Die deutsche Fahnenträgerin Nadia Reinartz (16) vom Trupp Michael Ende freute sich über diese besondere Ehre. „Das ist wirklich krass vor zehntausenden von Leuten die Fahne zu tragen. Ich hoffe, dass die Trupps und meine Freunde aufspringen und mich anfeuern.“

Jamboree 2015

Die Bands „Cute“ und „Marty Friedmann“, genauso wie die japanischen Fahnentänzer lieferten eine spektakuläre Bühnenshow, die die Menge zum Kochen brachte und dem Lager ein würdiges Ende setzt.

Während der Abschlussfeier wurden die an der Eröffnungsveranstaltung gehissten Fahnen des japanischen Pfadfinderverbandes, des Staates Japan und die Flagge der Weltpfadfinderorganisation WOSM wieder feierlich heruntergelassen.

Die Flagge der Weltpfadfinderorganisation WOSM wurde von japanischen Pfadfindern an eine Delegation von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus Nordamerika (USA, Mexika und Kanada) übergeben, denn dort findet 2019 das nächste World Scout Jamboree statt.

Als Ehrengast hielt der japanische Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, Hakubun Shimomura, die Eröffnungsrede. Er dankte vor allem den Helfer/innen des International Service Teams (IST), die diese Großveranstaltung erst ermöglicht haben.

Der UN Sekretär für Jugendarbeit Ahmad Alhendawi überbrachte eine Botschaft von UN Generalsekretär Ban Ki-Moon und machte von der Bühne aus ein Selfie mit 34.000 jubelnden Pfadfinderinnen und Pfadfindern. „Dieses Jamboree bot eine wertvolle Plattform für junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder, damit ihre Stimmen gehört werden können. Lasst uns zusammen eine Welt mit Frieden, Entwicklung und Menschenrechte für alle schaffen“, betonte der höchste Repräsentant der Vereinten Nationen, Generalsekretär Ban Ki-Moon.

Auch Scott Teare, der Generalsekretär von WOSM, richtete mitreißende Worte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 23. World Scout Jamboree. Alle drei Redner waren sich einig, dass das Jamboree ein großartiges Vorbild für die Völkerverständigung und ein enormer Beitrag für eine friedliche Zukunft war.

Dass die Jugendlichen aus aller Welt gemeinsam etwas Großes bewirken können, bewiesen die 34.000 Zuschauer direkt: Wann immer das Wort Jamboree auf der Bühne ausgesprochen wird, hallte es lautstark aus der Masse zurück. Alle machten mit! Die Idee dazu hatten übrigens die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehabt.

Jamboree 2015
Der Abschluss des Jamborees kam dann mit einen Knall: Ein buntes Feuerwerk war das überwältigende Finale der Abschlusszeremonie, und des 23. World Scout Jamboree in Japan.

Einige Trupps reisen schon in der Nacht nach der Closing Ceremony ab, die meisten Trupps im Laufe des morgigen Samstags. Die Jugendlichen können noch gar nicht fassen, dass das Jamboree jetzt wirklich vorüber ist.  „Das ist alles so unglaublich! Ich will einfach nicht, dass es vorbei ist“ fasste Joja von Pottkamer (17) aus dem Trupp Elewedritsche ihre Gefühle zusammen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben während des Lagers viel erlebt: Andere Kulturen und Traditionen kennengelernt, die Natur Japans erkundet, viele neue Freunde gefunden, und mit dem Hiroshima Peace Programme einen wichtigen Beitrag zum Frieden geleistet.

Der deutsche Kontingentsleiter Tiemo Slodowy ist begeistert von dem, was die deutschen  Jugendlichen in Yamaguchi erleben konnten: „Ich freue mich, dass unsere Pfadfinderinnen und Pfadinder scouts und guides aus so vielen unterschiedlichen Nationen kennen gelernt und Abenteuer erlebt haben sowie neue Freundschaften schließen konnten. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Respekt, Toleranz und Frieden auf der ganzen Welt“.

 

Closing Ceremony

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